60 Jahre Asgard-Verlag im Überblick: 1947 bis heute

Der Verlag wurde am 1. Juli 1947 in Lübeck von Dr. jur. Max Richter, Dr. jur. Horst Peters und Landesdirektor Wilhelm Goettsch mit dem Namen "Verlag des Mitteilungsblattes für die Sozialversicherung" gegründet.

Als der Lizenzzwang fiel, wurde das Unternehmen um 1950 in "Asgard-Verlag" umbenannt. In dieser Namenswahl spiegelte sich Max Richters Hang zur nordischen Mythologie wieder. Er wollte damit auf die "nordischen" Wurzeln der Verlagsgründung hinweisen.

Mit dem Verlagsprogramm hatte der Name "Asgard" nichts zu tun. Denn das lag eindeutig auf dem Gebiet der Sozialversicherung.

Aus dem "Mitteilungsblatt" wurde die sehr angesehene Fachzeitschrift "Wege zur Sozialversicherung", neben die bald auch eine Schriftenreihe "Fortbildung und Praxis" trat, die breit gefächert alle Fachbereiche der klassischen Sozialversicherungszweige abdeckte.

1953 zog das Unternehmen von Lübeck nach Bad Godesberg um und folgte damit dem Trend, am Sitz der Bundesregierung präsent zu sein.

Nach dem Tod des letzten Mitbegründers Dr. Max Richter im Sommer 1966 übernahm Dr. Werner Hippe, der seit 1963 Herstellungsleiter im Verlag war, das Unternehmen, zunächst als Einzelfirma, später als Kommanditgesellschaft.

Im Zuge des Generationswechsels erfolgte 1998 eine Betriebsaufspaltung in Besitz- und Betriebsgesellschaft. Das operative Geschäft wird seitdem von der Asgard-Verlag Dr. Werner Hippe GmbH geführt. Als Bindeglied zwischen Gesellschaftern und Geschäftsführung (Stefan Maus für Herstellung und Marketing, Uwe Schliebusch für Finanzen und Controlling) fungiert ein dreiköpfiger Beirat.

1976 wurde das Verlagsgebäude in Sankt Augustin errichtet und bezogen. Heute produzieren 20 Mitarbeiter Fachliteratur und elektronische Medien zum ärztlichen/zahnärztlichen Gebührenordnungsrecht zum Soziales / Recht, zur Sozialpolitik sowie zum Thema Medizin und Pflege.


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