Das Opferentschädigungsgesetz im Spiegel der Rechtsprechung

ISBN: 978-3-537-31212-9

Auflage: 2. Auflage 2008

Umfang: 626 Seiten

Einband: Broschur

EUR 49,90
(inkl. MwSt.)

Anzahl:

Autor: Dirk Heinz

Über dreißig Jahre sind inzwischen seit Inkrafttreten des Gesetzes über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (OEG) vergangen und die Rechtsprechung hat sich entlang der immer neuen Sachverhalte weiter entwickelt. Dies gilt insbesondere für den zentralen Bergriff des "tätlichen Angriffs", der Grundvoraussetzung eines Entschädigungsanspruches ist.
Wie bereits aus dem Rundschreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung aus dem Jahre 1999 (Az.: VIa2– 52039) hervorging, besteht in der breiten Öffentlichkeit, aber auch bei Behörden ein "immer noch erhebliches Informationsdefizit" hinsichtlich dieses öffentlich-rechtlichen Anspruchs auf Entschädigung. Wenn sich auch in dieser Hinsicht in den letzten Jahren einiges geändert hat, so erscheint es doch als sachdienlich, in dieser Zusammenstellung einen aktuellen Überblick über das weite Spektrum der Fallgestaltungen zu geben, gleichzeitig dabei auch auf Berührungspunkte zu anderen Gesetzen, so zur Sozialversicherung einzugehen.
Die zweite Auflage erhebt den Anspruch, alle bis zum 31.12.2006 ergangenen und publizierten Entscheidungen zu erfassen, die in diesem Zusammenhang relevant sein können. So wurden beispielsweise Entscheidungen zum Thema Stalking, zu sog. "Inzestschädigungen" und auch zu den Fällen der Kindesentführung eingearbeitet. Damit ist das Buch eine aktuelle Übersicht und ermöglicht auch dem erstmalig mit der Materie befassten Leser einen schnellen Zugang.


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